Mit dem Auto unterwegs:
La Palma verfügt über nur drei Landstraßen und keine Autobahn. Eine der Straßen führt direkt einmal um die Insel, die anderen beiden mitten durch die Insel.
Eine davon, die LP-4, führt nach einer schönen aber kurvenreichen Fahrt durch Laubwälder, Nadelwälder, verschiedenen Schluchten, die landschaftlich an tropische Regenwälder erinnern lassen, zum höchsten Berg der Insel, dem Roque de los Muchachos mit einer Höhe von 2.426 Metern. Sein Gipfel wird durch die Teleskope von einer der größten Sternwarten der Welt geschmückt. Das Panorama vom Rand der Caldera de Taburiente, je nach Sicht mit Blick bis nach Teneriffa, ist einzigartig. Im Winter kann hier sogar meterhoher Schnee liegen.
Aber auch sonst sind die Temperaturen auf La Palma sehr unterschiedlich: Losgefahren bei angenehmen 24 Grad im Westen der Insel können die Temperaturen auf dem Roque de los Muchachos nach eine Fahrzeit von ungefähr zwei Stunden schon mal unter den Gefrierpunkt sinken.
Die nördliche Route führt auf der LP-1 von Santa Cruz de Ia Palma nach Barlovento im Nordosten der Insel. Sehenswert ist hier die Plaza Nuestra Señora de Rosario und die Pfarrkirche Virgen del Rosario mit einem 35 Meter langen Hauptschiff und einer eleganten Kassettendecke.
Zwei Kilometer südwestlich von Barlovento liegt das größte Wasserreservoir La Palmas, die Laguna de Barlovento. Kurz nach Barlovento empfiehlt sich ein kleiner Halt in La Tosca, der mit zirka 25 Exemplaren die größte wilde Drachenbaumsammlung der Kanaren darstellt.
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Weiter Richtung Nordwesten sollte man unbedingt einen Abstecher' nach Santo Domingo de Garafia machen. Dieser Ort liegt auf einem Plateau hoch über der Steilküste.
Lohnenswert ist auf dieser Strecke auch der Archäologische Park von La Zarza mit verschiedenen Felsmalereien.
Auf dieser Route erreicht man als nächstes Puntagorda. Die um den Ort wachsenden Mandel- und Orangenbäume verleihen dieser Region das überaus liebliche Flair. Am Wochen ende ist der Markt hier einen Besuch wert.
Weiter führt die Route nach Tazacorte, der jüngsten und flächenmäßig kleinsten Gemeinde La Palmas. Tazacorte ist ein, unterhalb von Los Llanos gelegener Ort, der vollständig von Bananenplantagen umgeben ist. Er liegt direkt am Meer und lädt an kleinen, schwarzen Lavastränden zur Erholung ein oder zu einem Spaziergang in der malerischen Altstadt. Trotz aller Beschaulichkeit besitzt die Gemeinde in Puerto de Tazacorte den größten Fischereihafen der Insel. Von hier an führt dann auch eine Querverbindung zurück nach Santa Cruz de Ia PaIma.
Die südliche Route führt Sie auf der LP-2 am Flughafen vorbei in Richtung FuencaIiente. Dabei fährt man durch Weinberge, vorbei an idyllischen Landhäusern, den sogenannten Fincas, mit einem eindrucksvollen Blick auf die Steilküste der Insel.
Der Krater des San Antonio, der mit dem Auto erreichbar ist, befindet sich unterhalb von Fuencaliente. Hier erfahren Sie auch im Informationszentrum alles über Vulkanismus. Ein schöner Spaziergang führt über den Kraterrand, von dem man den herrIichen Ausblick genießen kann.
Danach gelangt man zur Südspitze La Palmas, der Punta de Fuencaliente mit ihren zwei Leuchttürmen. Neben dem Faro liegt die einzige noch in Betrieb befindliche Saline. In den Salzgärten von EI Faro wird noch heute eine beachtliche Menge an kulinarisch wertvollem Meersalz gewonnen.
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Unser Weg führt Sie weiter nach San Nicolas, wo sich die Straße teilt, unter anderem nach Puerto Naos, einem Touristenort an der Westküste.
Von hier aus sollten Sie unbedingt einen Abstecher nach EI Remo unternehmen, einem kleinem Fischerdörfchen, wo man fangfrischen Fisch und die palmerische Küche noch zu palmerischen Preisen genießen kann. Diese Straße endet in einer Sackgasse, so dass sie zurück Richtung Tazacorte fahren.
Von dort aus führt Sie die Querverbindung über Los Llanos de Aridane und EI Paso wieder zurück nach Santa Cruz de Ia Palma.
